Wärmeliebende Kartoffel kann kommen

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Der lohnende Anbau von Kartoffeln in wärmeren Regionen oder unter sich ändernden klimatischen Bedingungen hierzulande könnte schon bald Realität werden. Forschern der Universität Erlangen-Nürnberg ist es gelungen, den wärmebasierten Mechanismus der Knollenbildung zu finden und gezielt zu beeinflussen. Durch den nun erforschten Mechanismus produzieren die Kartoffelpflanzen normalerweise bei höheren Temperaturen weniger Knollen mit einem geringeren Stärkegehalt und stattdessen mehr grüne Triebe und Blätter. Nach Angaben der Hochschule gelang es, diese Wirkung aufzuheben. Als nächstes wollen die Forscher ihre Ergebnisse unter Feldbedingungen testen. Bislang lassen sich die höchsten Kartoffelerträge der Universität zufolge bei gemäßigten Temperaturen erzielen. Ideal für die Knollenbildung seien Werte von rund 21 °C tagsüber und 18 °C in der Nacht.