Waldsterben gut für Wildbienen

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Das aktuelle Waldsterben nutzt den heimischen Wildbienen. Das haben Forscher der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg jetzt unter Verweis auf aktuelle Studienergebnisse betont. Wildbienen profitierten von stehendem Totholz, weil sie es als Nistplatz nutzten. Deshalb sollten stehende, abgestorbene Bäume im Wald verbleiben, wenn der Borkenkäfer schon ausgeflogen und der Baum bereits tot sei. Darüber hi­naus hätten sich lichtere Waldflächen für die Bienen als vorteilhaft erwiesen, denn durch das Licht werde das Wachstum von Blütenpflanzen wieder angeregt. Waldflächen würden im Zuge des Klimawandels vermehrt durch Totholz und lichte Flächen geprägt sein, die durch Stürme, Dürren oder Borkenkäfer entstünden, so die Forscher. Dadurch werde der Lebensraum Wald für die Wildbienen an Bedeutung zunehmen.