Wann deckt der Heupreis die Kosten?

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Im Geschäft mit Heu zählen Pferdehalter zwar nicht zu den einfachsten, aber dafür meist zu den treuesten Kunden. Sie sind bei der Qualität extrem anspruchsvoll. Kaninchenzüchter sind da oft unkomplizierter, kaufen aber leider immer nur Kleinstmengen. Damit Sie beim Heuverkauf nicht draufzahlen, beschreibt Dr. Mathias Schindler, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, einen möglichen Kalkulationsweg.

Der angemessene Preis für Heu sollte wie bei allen bedingt marktgängigen, aber bei guter Qualität auch lange lagerfähigen Produkten von den Produktionskosten abhängen. Wenn der Preis nicht passt, kann in der Hoffnung auf bessere Marktaussichten weiter gelagert werden, vorausgesetzt, dass sich für die nächste Ernte noch ausreichend anderer Lagerplatz findet. Wie bei Stroh hängt allerdings das, was bei der Ermittlung eines angemessenen Preises zu berücksichtigen ist, von der Vermarktungsstufe ab. Anders als bei Stroh ist aber der Verkauf lose ab Feld zum Selberpressen eher selten. Der Verkauf gepresst ab Feld zum Selberabholen ist auch eher seltener anzutreffen. Häufiger sind da schon der Verkauf aus dem Lager und die Lieferung ab Feld frei Lagerplatz. Letzteres ist die interessanteste Alternative, weil sie das Umstapeln erspart, Ersteres ist manchmal unverzichtbar, wenn beim Abnehmer nur wenig Lagerplatz besteht.

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