Was gab’s Neues auf der IPM?

Foto: Sabine Aldenhoff

Endlich wieder IPM! Das Wiedersehen der grünen Branche nach drei Jahren fiel internationaler aus als erwartet. Über 40 000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern kamen in die Messe Essen, um sich auszutauschen, zu informieren und zu ordern. Das Angebot war breit gefächert: 1 330 Unternehmen aus 46 Nationen zeigten vom 24. bis 27. Januar ihre Innovationen und Neuheiten in den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung.

Besonders im Trend lagen Klimapflanzen, umweltfreundliche Verpackungen sowie Torfalternativen. Die nachhaltige Produktion spielt eine immer größere Rolle im Gartenbau, also der verantwortungsvolle Umgang mit Energie, Wasser, Dünger, Substraten und Pflanzenschutz. Verschiedene Start-ups stellten dazu Projekte und Lösungen vor. Präsentiert wurde beispielsweise CO₂-speichernde Pflanzenkohle aus Biomasse, die das Wässern verringert und Nährstoffe abgibt. Im Bereich der Töpfe dominierten recycelter Kunststoff und kompostierbare Materialien. Ebenso vertreten waren smarte Transport- und Logistiklösungen sowie Software-programme.

Im Bereich der Pflanzen standen über alle Sortimente hinweg „grüne Klimahelden“ hoch im Kurs, die mit Trockenheit, Hitze und Starkregen zurechtkommen. Das immer wärmer werdende Klima lässt es darüber hinaus zu, dass eigentliche Zimmerpflanzen und mediterrane Pflanzen nun auch im Garten gedeihen. Auch hier zeichnete sich ein Trend für den Point-of-Sale ab. Die IPM Essen galt wieder als Top-Treffpunkt für Floristen aus aller Welt. Viel Blüte, wenig Blatt, bunter Retro-Look sowie pudrig-pastellige Brauntöne im Bereich Floraldesign waren die vorherrschenden Trends.

Impressionen finden Sie in LZ 05-2023 ab S. 50