Eine KTBL-Tagung in Bonn nahm kürzlich das komplexe Thema Emissionsschutz von allen Seiten ins Visier, um neue Standards für die Zukunft zu entwickeln. Christiane Aumüller-Gruber war für die LZ Rheinland dabei.
„Das Thema begleitet uns schon seit drei Jahrzehnten“, eröffnete Prof. Dr. Eberhard Hartung, Präsident KTBL, Universität Kiel, die Vorträge. Auf dem Plan stehen dabei neben Ammoniak- und Treibhausgasemissionen vor allem freigesetzter Feinstaub und Bio-Aerosole.
Aber auch die vielleicht besonders schwer messbaren Gerüche kamen in den Vorträgen zur Sprache. Der melodische Dreiklang zwischen Erheben, Beurteilen und Mindern von Emissionen gerate leicht zum Bermuda-Dreieck, so fasste Prof. Hartung gemachte Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zusammen. In einem ersten großen Schritt solle jetzt der aktuelle Stand klar ausgemacht und damit Voraussetzungen geschaffen werden, um politischen Zielen und rechtlichen Vorgaben nachzukommen.
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