Welche Signale senden Legehennen, Puten und Masthühner, wenn es ihnen nicht gut geht? Welche tierbezogenen Indikatoren können im Stall erfasst werden, um das Wohlergehen der Tiere zu überprüfen? Zu diesen Fragen informierten Dr. Daniel Gieseke, Universität Kassel, und Dr. Inga Tiemann, Universität Bonn, in zwei Online-Veranstaltungen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl. Viola Erfkämper, Landwirtschaftskammer NRW, berichtet.
Verhalten und Aussehen von Legehennen, Puten und Masthühnern geben Rückschlüsse auf ihr Wohlbefinden und die Tiergesundheit. Durch das Tierschutzgesetz ist eine betriebliche Eigenkontrolle verpflichtend, um den Gesundheitsstatus einer Herde mithilfe von verschiedenen Tierschutzindikatoren zu überprüfen und das Auftreten von Tierwohlproblemen frühzeitig zu erkennen. Jede Tierhalterin und jeder Tierhalter sollte systematisch und regelmäßig den Zustand der Tiere im Bestand beurteilen, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen und somit das Tierwohl zu fördern.
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