Seit Ende Juni, Anfang Juli ist in Nordrhein-Westfalen nahezu landesweit eine ausgeprägte Trockenheit festzustellen. Darunter leidet auch das Grünland gewaltig. Hubert Kivelitz, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, nennt Maßnahmen, die Linderung versprechen.
In Bezug auf die Dauer spricht man im meteorologischen Sinne derzeit von einer landwirtschaftlichen Dürre, sprich,es ist zwei Monate und länger trocken und Ernteeinbußen sind zu verzeichnen. Nach den Bodenfeuchtemessungen des Deutschen Wetterdienstes sind an den meisten Messstationen in NRW die Werte für die nutzbare Feldkapazität (nFK), also das pflanzenverfügbare Wasser, in einer Tiefe von 0 bis 20 beziehungsweise bis 30 cm in den letzten vier bis sechs Wochen auf kritische Werte deutlich unterhalb von 40 % abgesunken. Insbesondere auf den leichten lehmigen Sandböden und/oder auf sehr flachgründigen Standorten setzte bereits vor Wochen Trockenstress auf dem Grünland und im Ackerfutterbau ein.
Vor diesem Hintergrund der Wetterentwicklung stellt sich für die Futterbaubetriebe die Frage, welche Maßnahmen sich für das Grünland und den Ackerfutterbau ableiten lassen.
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