Für Bundesumweltministerin Svenja Schulze sind lebendige Flüsse und Seen sowie Wasser in guter Qualität eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Anlässlich des Weltwassertages am Freitag vergangener Woche, betonte die SPD-Politikerin, dass sie mit dem von ihr ins Leben gerufenen Nationalen Wasserdialog bis 2021 Beiträge zu einer Wasserstrategie für Deutschland erarbeiten wolle. Die Wasserstrategie ist laut Ressortangaben als Orientierungshilfe für Politik und Verwaltung für alle Handlungsfelder der Wasserversorgung und des Gewässerschutzes gedacht. Schulze betonte, dass sauberes Wasser und saubere Gewässer keine Selbstverständlichkeit seien und hart erarbeitet werden müssten. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, betonte: „Wir Bauern stehen zu unserer Verantwortung für sauberes Trinkwasser, und das nicht nur am Weltwassertag.“ Er sieht die Landwirtschaft beim Schutz der Gewässer auf dem richtigen Weg, wenn auch noch nicht überall am Ziel. Der Bauernpräsident unterstrich, dass die Bereitschaft der Landwirte zum Gewässerschutz, die erzielten Fortschritte und die erfolgreichen Kooperationen zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft nicht durch die politische Auseinandersetzung zwischen Brüssel und Berlin über die Details der Düngeverordnung gefährdet werden dürften. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber wies darauf hin, dass insbesondere Wälder und Feuchtgebiete wichtige Wasserspeicher seien. Ihre vielfältigen Schutzfunktionen könnten die Wälder jedoch nur erfüllen, wenn sie nachhaltig bewirtschaftet würden. AgE