„Da blinkt die Motorhaube und da die Felgen!“, „Guck mal, der hat sogar einen Weihnachtsbaum auf dem Trecker!“, „Oh, da sind leuchtende Rentiere auf den Schutzblechen!“ – Diese und viele weitere begeisterte Aussprüche von Bürgern konnte man am Samstag und Sonntag an vielen Orten im Rheinland hören. In Bonn, Wachtberg, Sankt Augustin, Bornheim, Köln, Erftstadt, Brühl, Essen, Dinslaken, Voerde, Hünxe, Liblar, Düren, Vettweiß, Binsfeld, Nörvenich und vielen weiteren Stellen fuhren zahlreiche Trecker mit Festbeleuchtung und im Korso durch die Orte und spendeten den Bürgern „einen Funken Hoffnung“. Die Aktion wurde von Land schafft Verbindung (LsV) organisiert. Angefahren wurden Krankenhäuser, Senioren- und Kinderheime. „Unser Funke Hoffnung gilt vorwiegend den kleinen und großen Menschen, die unter den Begleiterscheinungen der Pandemie leiden. Sie sollen für einen Moment ihre Sorgen und Nöte vergessen können“, betonte Albert Schmitz, 2. Vorsitzender von LsV NRW. In ganz NRW wurden über 7 000 Schoko-Nikoläuse und tausende Sachspenden verteilt. „Wir wollten auch deutlich machen, dass es uns Landwirte noch gibt und die Menschen weiter regional einkaufen können“, so Schmitz. Viele Verbraucher hatten sich den Corona-Bedingungen entsprechend mit Maske an den Rand gestellt und den Landwirten begeistert zugejubelt. Das Ziel der Aktion, Kinderaugen gerade in der dunklen Corona-Zeit zum Leuchten zu bringen, wurde definitiv erreicht. ah
Mehr Fotos in LZ 50-2020 ab S. 12.