Welches Beschäftigungsmaterial passt zu meinem Betrieb?

Foto: Johannes Hilgers

Nichts ist überzeugender als die Probe aufs Exempel. Die Tierschutz-Nuztierhaltungsverordnung (Tier-SchNutztV) stellt die schweinehaltenden Betriebe vor große Herausforderungen. Und das mit ebenso großem Zeitdruck: Ab August muss allen Schweinen organisches und faserreiches Beschäftigungsmaterial angeboten werden. Einige Landwirte probieren schon jetzt Systeme aus, die die Forderung nach permanent zugänglichem Raufutter wie beispielsweise Stroh oder Heu erfüllen. Johannes Hilgers, Rheinischer Erzeugerring für Mastschweine, hat den Familienbetrieben über die Schulter geschaut und stellt Tipps und Tricks vor, die sich in der Praxis bewähren. Egal, für welches Beschäftigungsmaterial sich der Landwirt entscheidet, eines ist allen Varianten gemeinsam: Sie verursachen zusätzliche Kosten von durchschnittlich 3 bis 7 € je Mastschwein, die über den Verkaufspreis eingespielt werden müssen.

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