Weniger Erdbeeren in NRW

Foto: pixabay

Die diesjährige Erdbeerernte in Nordrhein-Westfalen ist erheblich kleiner ausgefallen als 2019. Wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf anhand vorläufiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilte, wurden im Freilandanbau insgesamt 15 509 t Erdbeeren gepflückt; das waren 41,4 % weniger als im vergangenen Jahr. Die unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern eingebrachte Erdbeermenge belief sich auf 5 049 t; im Vergleich zu 2019 war das ein Minus von 37,8 %. Einer der maßgeblichen Gründe für die geringe Ernte ist den Statistikern zufolge die gegenüber 2019 verkleinerte Anbaufläche. Negativ auf das Erdbeeraufkommen wirkten sich laut Landesamt aber auch die Nachtfröste während der Blüte Anfang Mai sowie die trockenen und heißen Witterungsbedingungen zu Beginn der Vegetationsphase aus. Entsprechend verringerte sich der durchschnittliche Ertrag im Freiland gegenüber 2019 um 28 % auf 84,5 dt/ha. Zudem konnten wegen fehlender Erntehelfer nicht alle Erdbeerflächen abgeerntet werden.