Wenn der Atem aussetzt

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Eine Schlafapnoe mit nächtlichen Atemstillständen macht nicht nur müde, sie steigert auch das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen. Gründlich diagnostiziert, ist sie gut zu behandeln.

Gerd ist Anfang 60. Nach 10 bis 12 Stunden Arbeit auf seinem Hof fällt er abends erschöpft ins Bett und der Schlaf überkommt ihn in wenigen Minuten. Doch nachts wird er häufig wach, Nase und Mund sind trocken, sein eigenes Schnarchen weckt ihn. Er versucht zwar regelmäßig, auf rund sieben Stunden Schlaf zu kommen, um die Aufgaben des Tages bewältigen zu können. Doch meistens fühlt er sich müde, hat Kopfschmerzen, ist unausgeglichen. Seine Frau Clara ist ins Gästezimmer umgezogen, das heftige Schnarchen ihres Mannes lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Öfter sogar bekam sie richtig Angst, wenn Gerd für eine Weile nicht zu atmen schien, um dann plötzlich nach Luft zu schnappen. Es kam ihr vor, als sei er kurz vor dem Ersticken. Letzteres passiert aber nicht. Der Köper reagiert auf die Atempause mit einem Weckimpuls, der signalisiert: „Ich bekomme keine Luft mehr“. Oft ist das mit einem kräftigen, lauten Schnarchgeräusch verbunden. Wie bei Gerd, der unter Schlafapnoe (Apnoe = Atemstillstand) leidet.

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