Wenn es zu nass zum Düngen ist

Foto: Holger Fechner

Seit Ende der Sperrfrist hat es nur wenige Zeitfenster gegeben, in denen die Bestände mit Gülle oder Gärrest gedüngt werden konnten. Entweder war der Boden gefroren oder in den meisten Fällen über lange Zeiträume wassergesättigt. Holger Fechner, Landwirtschaftskammer NRW, erklärt, worauf Sie jetzt beim Düngen achten müssen.

Der März war einer der niederschlagsreichsten seit vielen Jahren. Auch derzeit gibt es kaum längere niederschlagsfreie Abschnitte, sodass ein Abtrocknen der Flächen und damit eine Befahrbarkeit mit schweren Maschinen gewährleistet ist. Das gilt vor allem für die schwereren Standorte.

Die bislang außergewöhnlich schwierigen Bedingungen in diesem Jahr führten vermehrt dazu, dass Düngetermine verschoben oder teilweise auch ausgesetzt wurden. Der Winterraps sollte seinen Stickstoffdüngebedarf bereits vollständig – eine anteilige Blütendüngung ist noch möglich – oder die Wintergerste größtenteils bekommen haben. Der Einsatz von Gülle oder Gärrest ist zu diesen Kulturen auf keinen Fall mehr möglich oder pflanzenbaulich auch nicht sinnvoll, ohne Schaden hinzunehmen.

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