Während in einigen Regionen von NRW schon große Teile der Getreide- und Körnerrapsernte vor der Schlechtwetterphase trocken waren und damit erfolgreich gedroschen werden konnten, steht in anderen Regionen noch ein großer Teil an Winterroggen, Wintertriticale, Winterweizen und Winterraps. Wie geht man mit einer missglückten Getreideernte um? Welche Nährstoffe werden freigesetzt? Holger Fechner, Landwirtschaftskammer NRW, hat Antworten.
Je nach Sorte, Niederschlagssummen und -intensität sowie Wind sind einige Bestände ins Lager gegangen und oftmals treiben die Körner in den Ähren aus.
Es sind nun verschiedene Fälle zu unterscheiden:
# Entweder besteht durch Drusch oder anderweitig – Mahd und Abfuhr – technisch die Möglichkeit, das Getreide samt Korn und Keimpflanzen vom Acker zu holen,
# oder beides verbleibt auf der Fläche.
Im Falle einer Körnerernte entscheiden die vorhandenen Möglichkeiten und Absatzwege über deren Verwertung. Wie geht man jedoch damit um, wenn Stroh nebst Korn auf dem Acker verbleiben?
Mehr in LZ 34-2023 ab S. 24