Gut erinnert sich Landwirt Edgar Janz aus Alfter-Oedekoven noch an die Zeiten, als die Rote Bete ausschließlich für den Winter als Lagergemüse angebaut wurde. „Die Knollen kamen früher ab Oktober in den Handel“, berichtet der 59-Jährige. Kühl und in Sand gelegen habe man sie den ganzen Winter über verköstigen können. Doch ein richtiger Renner war die Rote Bete trotz ihrer inneren Werte viele Jahre eher nicht. So eilte ihr in den Kriegs- und Nachkriegsjahren bisweilen sogar der Ruf eines „Arme-Leute-Gemüses“ oder sogar „Geht-gar-nicht-Gemüses“ voraus.
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