Wie sich und andere motivieren?

Foto: Dr. Elisabeth Legge

Corona ist immer noch ein Thema und hat unseren Alltag im Griff. Insbesondere das Verbandsleben hat das Pandemiegeschehen verändert. Manches geht nur digital. Auch die Hauptausschusssitzung des Rheinischen LandFrauenverbandes (RhLV) fand am Mittwoch vergangener Woche digital statt. „Wir alle hoffen aber, dass wir bald die Aktivitäten in unseren Vereinen wieder aufleben lassen können“, betonte RhLV-Präsidentin Jutta Kuhles bei der Begrüßung.

Auf drei Kanälen unterwegs

Die RhLV-Hauptausschusssitzung wurde insbesondere genutzt, um über Neues auf Landesebene zu informieren. Und da gibt es eine ganze Menge: eine neue Geschäftsführerin (siehe unten stehender Kasten), Neuheiten bei den sozialen Medien und einen neuen Internetauftritt. „Wir sind inzwischen auf drei Kanälen unterwegs“, erläuterte Sarah Bömer, Mitarbeiterin in der RhLV-Geschäftsstelle. Seit Sommer 2020 sei der Verband auf Facebook aktiv und seit Januar dieses Jahres auch auf Instagram vertreten mit ein bis zwei Posts pro Woche. Darüber hi­­naus habe der Internetauftritt des Verbandes ein neues Outfit und teilweise auch neue Inhalte erhalten. Die Startseite sei nach wie vor dem Thema „Aktuelles“ gewidmet und auf der Startseite seien jetzt auch die Termine gebündelt. Die Jungen LandFrauen haben inzwischen einen eigenen Bereich erhalten und es gibt eine neue Rubrik mit Porträts von Landfrauen. „Hiermit wollen wir zeigen, wer hinter den Landfrauen steht, wer sie sind und warum sie bei den Landfrauen mitmachen“, erläuterte Sarah Bömer. Neu sei auch die Seite „Frau zu Frau“. Sie enthalte unter anderem eine Pinnwand. „Hier können Nachrichten hinterlassen werden. Wir würden uns freuen, wenn viele diese Pinnwand nutzen.“ Diese sei insbesondere interessant für Landfrauen, die nicht auf Instagram und Facebook aktiv seien. So könnten sie den Austausch mit anderen nutzen, betonte Sarah Bömer.

Die sozialen Medien will der RhLV auch bei der anstehenden Landtagswahl nutzen. Wie Jutta Kuhles erläuterte, sollen ab der Kalenderwoche 10 bis kurz vor der Landtagswahl am 15. Mai aus der gemeinsamen Broschüre der beiden NRW-Landfrauenverbände „Dafür stehen wir – das bewegen wir!“ Kernanliegen gepostet werden. Die RhLV-Präsidentin appellierte aber auch noch mal an alle Kreisvorsitzenden, die Broschüre bei den anstehenden Wahlen für Gespräche mit Politikerinnen und Politikern vor Ort zu nutzen, um auf die wichtigsten Themen für die Landfrauen hinzuweisen.

Einfach miteinander reden

Breiten Raum auf der RhLV-Hauptausschusssitzung nahm das Thema Motivation ein. Wie motiviere ich mich und andere Vorstandsmitglieder gerade in Corona-Zeiten für Verbandsarbeit? Wie schiebt man die verloren gegangene Motivation wieder an? Hierüber tauschten sich die 25 Teilnehmerinnen rege aus. Einig war man sich, dass Landfrauenarbeit insbesondere von Gemeinschaft lebt. Sie sei das große Plus von Landfrauenarbeit. Hier sind Ideen gefordert, wie man diese Gemeinschaft in Corona-Zzeiten leben kann. Nachhören, wie andere Verbände es machen, lautete hier ein wichtiger Tipp. Und es müssten nicht immer große Aktionen für die Gemeinschaft sein, sondern es könnte nauch mal kleine Aktionen sein, wie eine spontane Einladung zu einem Spaziergang mit Taschenlampen.  Ein wichtiger Motivationshelfer sei auch, da waren sich die Landfrauen einig, einfach mitei­­nan­der zu reden. „Manchmal hilft einem schon, sich mit einer anderen Landfrau am Telefon auszutauschen. Mir jedenfalls hat das geholfen weiterzumachen“, erzählte eine Teilnehmerin. Und wie kann man mehr Leute für die Vorstandsarbeit motivieren und gewinnen? Ist die Einschränkung der Amtszeit eventuell eine Möglichkeit, da­­rauf zu reagieren? Mit unter anderem diesen Fragen werde sich die neu gegründete Arbeitsgruppe Satzung beschäftigen, kündigte die RhLV-Präsidentin an. el