Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu und hat dem Ackerbau wieder große Trockenheit beschert. Einen Überblick über das Beregnungsjahr 2022 gibt Simon Keutmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Das Jahr startete mit einem Winter, der ausreichende Niederschläge brachte, um die Flächen im Oberboden aufzufüllen. Für die Bestellung im Frühjahr blieben größere Regenmengen aus, sodass optimal bearbeitet, gesät oder gepflanzt werden konnte. Diese niederschlagsarme Zeit war für die Herbizid Strategie der Betriebe anspruchsvoll, beregnet werden musste nur Gemüse nach der Pflanzung. Im weiteren Frühjahrsverlauf regnete es meist ausreichend für die Entwicklung der Kulturen. Durch die relativ kühlen Temperaturen waren die Pflanzen im Vergleich zu den letzten zwei Jahren etwa eine Woche im Wachstum zurück. Ab Mitte Mai zeigten trockene Gebiete wie die Zülpicher Börde leichten Trockenstress. Aber auch im übrigen Rheinland blieben die Niederschläge aus. Somit hat die Beregnungszeit für die Frühkartoffelbetriebe begonnen.
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