Nach den Dürrejahren 2018, 2019 und 2020, die in weiten Teilen in NRW zu erheblichen Ertragsausfällen in den Grünland- und Futterbaubetrieben geführt hatten, entspannte sich die Situation der Grobfutterknappheit 2021 wieder deutlich. Anders 2022, das als weiteres Dürrejahr gezählt wird. Hubert Kivelitz, Landwirtschaftskammer NRW, blickt zurück.
Im Winter 2021/22 fielen in NRW leicht überdurchschnittliche Niederschlagsmengen, die aufgrund der sehr milden Wetterlagen überwiegend als Regen niedergingen. Insbesondere im Februar fiel mit 116 mm nahezu die doppelte Niederschlagsmenge wie im langjährigen Mittel. Eis- oder Frosttage gab es nur wenige. Aufgrund der sehr milden Witterung im Februar von im Mittel 5,5 °C in NRW kamen die Grünlandbestände überwiegend vital aus dem Winter. In den Niederungslagen konnte bereits Ende Februar/Anfang März der Vegetationsbeginn auf dem Grünland festgestellt werden.
Mehr in LZ 04-2023 ab S. 35