Wenn der erste Grasschnitt ansteht, geht es wieder darum, Maßnahmen zum Schutz von Wildtieren zu ergreifen. Auch in Corona-Zeiten kommt es beim Mähen von Grünland darauf an, das junge Wild, wie Rehkitze und Hasen, vor dem „Mähtod“ zu schützen. Deren Rettung ist auch mit den derzeit geltenden Regeln im Zuge der Corona-Pandemie möglich. Dabei sollten aber die generellen Vorgaben wie der Mindestabstand und die Vermeidung von Ansammlungen beachtet werden. Beispielsweise kann ein Rettungsteam, das die Fläche durchgeht und mit entsprechendem Abstand zueinander das Kitz aufsucht und birgt – die aktuellen Vorschriften gut einhalten. Auch der Einsatz von sogenannten akustischen Wildrettern hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, um die Tiere zu warnen. Gleiches gilt für den Einsatz von Drohnen. Landwirte sollen zudem von innen nach außen mähen, um den Tieren die Flucht zu ermöglichen. In der Dunkelheit sollte auf die Mahd verzichtet werden, da sich viele Wildtiere vor den hellen Schweinwerfern instinktiv ducken und nicht flüchten.