Melanie Schwamborn aus Lohmar hat den Kompaktkurs Bauernhofpädagogik bei der Landwirtschaftskammer NRW absolviert und möchte auf dem elterlichen Betrieb Landwirtschaft erlebbar machen.
„Ich wollte schon immer die Landwirtschaft und das Soziale miteinander verbinden“, erzählt Melanie Schwamborn. Die 23-Jährige lebt auf einem Milchviehbetrieb in Lohmar und studiert momentan im vierten Semester Soziale Arbeit. Da es ein dualer Studiengang ist, arbeitet sie drei Tage pro Woche als Schulbegleiterin an der Pestalozzi-Förderschule für geistige Entwicklung in Köln-Wahn und geht an zwei Wochentagen zur Uni. Vorher hatte Melanie Schwamborn vier Semester lang Agrarwissenschaften studiert und sich dann dazu entschieden, ihren beruflichen Schwerpunkt doch auf den sozialen Bereich zu legen. In ihrer Freizeit findet man sie vor allem auf dem elterlichen Betrieb: „Wenn ich nach Hause komme, muss ich einfach raus und draußen arbeiten. Ich brauche dieses Anpacken und die Arbeit mit den Tieren.“ Genauso viel Spaß macht ihr die Arbeit mit Menschen, daher bietet sie gemeinsam mit ihrer Mutter Hofbesuche für Schulklassen, Kindergärten oder Feriennaherholungen an. Dabei werden den Kindern die Abläufe auf dem Betrieb nähergebracht, auf dem neben 180 Milchkühen plus Nachzucht auch Ziegen, Hühner, Enten, Hunden und Katzen leben. „Ich möchte Kindern und auch Erwachsenen die Landwirtschaft näherbringen, weil ich merke, dass das Verständnis für die Landwirtschaft nicht mehr so da ist, auch weil Wissen fehlt“, erklärt die junge Frau.
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