Zäune und neue Restriktionszonen

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Um auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gut vorbereitet zu sein, hat Niedersachsen 150 km Schutzzaunmaterial für 1,1 Mio. € angeschafft. Bei der Einlagerung des Materials am Bundeswehrstandort in Bergen bei Bad Fallingbostel machte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast am Donnerstag vergangener Woche klar, dass bei einem Ausbruch sofortige Maßnahmen nötig seien. „Die Gefahr rückt leider näher. Ich bin froh, dass wir nun noch besser auf die Bekämpfung der ASP vorbereitet sind“, erklärte die Ministerin. Zum einen stehe nun der wichtige Schutzzaun zur Verfügung, zum anderen sei mit Unterstützung der Bundeswehr ein sicherer Lagerort gefunden worden. Bei Notlagen könne die Bundeswehr gemäß Grundgesetz auch im Inland zum Einsatz kommen. In Sachsen mussten unterdessen aufgrund neuer ASP-Infektionen von Wildschweinen im Landkreis Meißen sowie im westlichen Teil des Kreises Bautzen und dem südlichen Teil des Kreises Görlitz die Restriktionszonen erweitert werden. Das gefährdete Gebiet mit Sperrzone II erstreckt sich nach Angaben des Sozialministeriums vom Freitag vergangener Woche in Ostsachsen nun auf den gesamten Kreis Görlitz sowie Teile des Kreises Bautzen über zusammen 2 742 km2.