Die „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) – Die Waldeigentümer“ hat Philipp Frhr. zu Guttenberg für weitere vier Jahre zu ihrem Präsidenten gewählt. Zu Guttenberg hat das Amt seit 2010 inne. Damals folgte er in dieser Position auf Michael Prinz zu Salm-Salm, der seit dem Jahr 2000 die Geschicke der AGDW geleitet hatte. Wie zu Guttenberg nach seiner Wiederwahl hervorhob, will er sich in seiner neuen Amtszeit weiter dafür einsetzen, die Interessen der Waldeigentümer zu stärken. Die Themen rund um den Wald, das Waldeigentum und die nachhaltige Forstwirtschaft müssten einen prominenten Platz auf der politischen Agenda einnehmen. Daneben geht es ihm darum, die Leistungen der Waldeigentümer und die Bedeutung der nachhaltigen Forstwirtschaft für den Klimaschutz, den Naturschutz und den ländlichen Raum in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Dieser gesellschaftliche Beitrag, den die Waldeigentümer erbrächten, werde zu wenig berücksichtigt oder einfach unterschätzt. Zu Guttenberg betonte zudem, er werde sich „auch in Zukunft dafür stark machen, dass der ökologische Rohstoff Holz klimaschädliche Baustoffe, wie Beton oder Stahl, ersetzt“. Deutschland könne mit Wald und Holz seine Klimaziele deutlich verstärken. Wer allerdings „für die Stilllegung des Waldes sorgt, umarmt damit die Ölkonzerne und schadet der Umwelt“.