Die britische Zuckersteuer zeigt offenbar Wirkung. Wissenschaftlern der Universität Cambridge zufolge ist zwar die Menge der im Vereinigten Königreich gekauften zuckerhaltigen Erfrischungsgetränke gleich geblieben, allerdings hat sich durch die im April 2018 eingeführte Zuckersteuer die Menge an Zucker in diesen Getränken um durchschnittlich 30 g pro Haushalt und Woche verringert. Das sei ein Rückgang um 10 %, betonten die Forscher. „Eine zehnprozentige Verringerung der Zuckermenge in Softdrinks mag bescheiden klingen, aber wir wissen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Menge an zuckerhaltigen Getränken, die wir konsumieren, und dem Risiko der Entwicklung von Krankheiten wie Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck gibt“, erklärte der Erstautor der Studie, Dr. David Pell, vom Cambridge’s Centre for Diet and Acitivity Research (CEDAR). Nach seiner Einschätzung dürfte selbst der Verzicht auf eine nur relativ kleine Menge an Zucker bedeutende Auswirkungen auf die Zahl der Menschen mit Fettleibigkeit und Diabetes haben.