Das verregnete Erntejahr 2023 wird vielen Betrieben noch lange in Erinnerung bleiben. Trotz teils schwieriger Rode- und Ladebedingungen liefert die Zuckerrübe – im Gegensatz zu den Druschfrüchten – einen sehr erfreulichen Deckungsbeitrag. Maximilian Jatzlau, Landwirtschaftskammer NRW, gibt Einblicke in die Schlagkarteiauswertung des Arbeitskreises für Betriebsführung Köln-Aachener Bucht (AK1).
Die AK1-Schlagkarteiauswertung der Ernte 2023 umfasst knapp 5 300ha Ackerfläche und 17 verschiedene Kulturen. Auf 1 742 ha wurde Winterweizen angebaut, gefolgt von 1 155 ha mit Zuckerrüben. Mit wenigen Ausnahmen standen die Weizenflächen in der Fruchtfolge nach Blattfrüchten, überwiegend nach Zuckerrübe, gefolgt von Kartoffeln und Raps. Der Anteil von Stoppelweizen ist mit weniger als 0,4 % marginal. Der Anbau von Dinkel wurde mit nur noch 3,3 % der Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr aufgrund schlechter Preisaussichten und Überlagerungsbeständen deutlich reduziert. Neben der Ausweitung des Winterweizenanbaus nahm auch der Rapsanbau mit rund 9 % der ausgewerteten Ackerfläche deutlich zu.
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